christopher verworner

 

 

C ist weiß, F ist orange – und je nach möglicher Skala über einer Basis, ändert sich die Farbtönung. Das klingt zunächst seltsam, ist aber in Chriss’ Denkart vollkommen schlüssig. Wegen einer angeborenen Farbsynästhesie schwimmt er durch assoziative Meere aus Linien, Mustern und Formen. Was er liebt: Träume und Systeme; Bilderwelten.Was dabei passiert: Improvisation nach Eindrücken aller Art am laufenden Band, begeistert endlose Rechnereien in Tonsystemen; eine Sucht Fantasie zu verteilen.

Chriss studierte zunächst Musikwissenschaften, Musikpädagogik und Psychologie. Anschließend arbeitete er als Song- und Medienkomponist bei dem Label MCY. Mittlerweile arbeitet er als selbstständiger Künstler, er ist Gründer der Kunstagentur need-art?.
Er ist ein wahrer Polystilist. Am Klavier spielt er: Von Klassik, Jazz, Funk, über Hip Hop, Pop, Rock, bis hin zu Elektro-Adaptionen, Live-Improvisationen zu Dj’s, usw.... Als Komponist schreibt er meist für Repertoireerweiterungen eigener künstlerischer Formationen und will sich künftig vor allem in der Medienmusik betätigen. Als sein mittlerweile eigener Produzent erstellt er Lounge-Musik, Club-Musik und akustische Aufnahmen seiner Combos.
Er hat sich der Verbindung von verschiedensten künstlerischen Elementen verschrieben. Dies gilt sowohl für seinen Schaffensstil als Musiker, als auch für seine generelle Philosophie und Zielsetzung. In der heutigen Kunstwelt gibt es seiner Ansicht nach aufgrund der Vielfältigkeit des Angebots für einen Künstler nichts reizvolleres als sich gewollten Stilen zu öffnen und diese reflektierend und verbindend mit seinem eigenen Empfinden in die individuelle Kunst einfließen zu lassen um damit etwas wahrhaft eigenes zu schaffen.